Windenergie contra Rotmilan

Südkurier: Windenergie contra Rotmilan

Aufgrund eines Papiers der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW), in dem sogenannte Dichtezentren für den Rotmilan bestimmt werden, befürchtet der Bundesverband WindEnergie (BWE) massive Einschnitte in der Windkraftplanung.

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Familie Rotmilan im Nest besucht

Unsere Land zum Leben-Spezialisten erklettern dieser Tage in einigen unserer Projektgebiete die Rotmilannester, um Jungvögel mit Ringen zu versehen. Später können diese Ringe aus der Ferne abgelesen werden und geben so Aufschlüsse über die Lebenshistorie unserer gefiederten Schützlinge. In Mecklenburg-Vorpommern bekommen die Vögel sogar Flügelmarken, die es erlauben, jeden Vogel individuell im Flug zu erkennen. Über die abenteuerlichen Arbeiten unserer Rotmilanexperten vom Landschaftspflegeverband Sternberg lesen Sie hier.

Erste Rotmilane im Nest besucht

Anzeiger für Sternberg-Brüel-Warin: Erste Rotmilane im Nest besucht

Im Sternberger Seenland wurden das erste Mal Rotmilanküken beringt. Ein Jungvogel, der groß genug war, erhielt zudem Flügelmarken. Anhand der Beringung lässt sich bei tot aufgefundenen Vögeln ihre Herkunft feststellen, mit der Flügelmarke sogar ihr weiterer Weg verfolgen.

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Rotmilan stirbt nach Stromschlag

Märkische Online Zeitung: Rotmilan stirbt nach Stromschlag

Nachdem ein toter Rotmilan unter einem Mittelspannungsmast auf einem Feld nahe Rohrbeck (Teltow-Fläming, bei Potsdam) entdeckt wurde, will der NABU Anzeige gegen den Betreiber dieses Strommasts erstatten.

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Manschette soll Waschbär stoppen

Anzeiger für Sternberg-Brüel-Warin: Manschette soll Waschbär stoppen

Der Landschaftspflegeverband Sternberger Endmoränengebiet hat Baummanschetten angebracht, um brütende Rotmilane zu schützen. Denn Waschbären gehen wie Marder flink an Baumstämmen hoch und räumen Horste leer.

 

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Rotmilan sucht Revier in der Heimat

Lippische Landeszeitung: Rotmilan sucht Revier in der Heimat

Über Hagen wurde ein markierter Rotmilan gesichtet, der aus einem Forschungsprogramm der Universität Bielefeld stammt. Das Männchen, das 2013 in Heiden beringt wurde, ist somit zu seinem Geburtsort zurückgekehrt, um sich ein Revier zu suchen.

 

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Land zum Leben am Filmset- Bauer Kamphenkel und der Bildungskoffer

Was wissen Ihre Kinder, Enkel, Patenkinder darüber, wie unser täglich Brot hergestellt wird? Unsere günstigen Lebensmittel sind eine Selbstverständlichkeit geworden, doch wo genau kommen sie her? Wer sorgt für die Spaghetti, die jedes Kind so sehr liebt? Und was hat Getreideanbau mit dem Rückgang des Rotmilans zu tun?

 

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Team vom Land zum Leben bei den Dreharbeiten – Fotos: Christoph Gasse

Diese Fragen beantwortet Land zum Leben mithilfe eines Bildungskoffers, der an Schulen, Bildungseinrichtungen und ähnliche Einrichtungen verliehen wird, damit unsere Kinder einen Bezug zu unserer Landwirtschaft den Kulturen, die dort angebaut werden und den dort lebenden Wildtieren aufbauen können. Durch die Geschichte des Land zum Leben- Bildungskoffers leitet Bernd Kamphenkel, seines Zeichens (fiktiver) Landwirt, der seinen Beruf liebt, doch erkennt, dass es die Wildtiere in der heutigen Agrarlandschaft immer schwerer haben. Bauer Kamphenkel und das Team von Land zum Leben zeigen, wie Lebensmittel und Bioenergie erzeugt werden können, ohne dass Rotmilan und Co. darunter leiden müssen. Gedreht wurde der Film im östlichen Harzvorland, dem Herzen der Rotmilanverbreitung. Die Fertigstellung des Bildungskoffers ist für den Sommer 2015 geplant. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

 

Mit dem Fahrrad zu den Rotmilanen

Anzeiger für Sternberg-Brüel-Warin: Mit dem Fahrrad zu den Rotmilanen

Der Sternberger Landschaftspflegeverband hat Verstärkung durch zwei Studenten bekommen, die das Raumnutzungs- und Jagdverhalten der Rotmilane untersuchen. Es gelte herauszufinden, wie die Rotmilane den Raum um sie herum nutzen, aus welcher Richtung und wie oft sie einfliegen, wie Brutzeit und Aufzucht der Jungen verlaufe. In dem rund 300 Quadratkilometer großen Untersuchungsgebiet sind die beiden mit dem Fahrrad unterwegs.

 

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Bedrohte Welt des eleganten Romilans

Märkische Online Zeitung: Bedrohte Welt des eleganten Rotmilans

Am Sonntag wurde anlässlich des Frühlingsfestes in der Blumberger Mühle, dem Naturerlebniszentrum des NABU in Angermünde, die Wanderausstellung zum Rotmilan eröffnet, die im Rahmen des bundesweiten Artenschutzprojektes „Land zum Leben für den Rotmilan“ entwickelt wurde. Die Ausstellung in der Blumberger Mühle gibt sehr anschaulich mit einem beeindruckenden Dokumentarfilm Einblicke in das Leben des Rotmilans und informiert darüber, was man für seinen Schutz tun kann.

 

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Fernsehtipp: Rotmilanprojekt im Wissensmagazin LexiTV, 16.04.2015 um 15 Uhr

Am Donnerstag, den 16.04.2015 um 15 Uhr im MDR: Das Rotmilanprojekt wird im Wissensmagazin LexiTV vorgestellt.

Wie genau können wir unseren heimlichen Wappenvogel schützen? Welche Maßnahmen helfen ihm in der Landschaft? Erfahren Sie, was unsere Experten Dr. Winfried Nachtigall und Madlen Dämming dazu sagen!

Für alle, die die Sendung im TV verpasst haben: Sie ist auch hier in der Mediathek zu sehen!

Land zum Leben für den Rotmilan

Lokal-Anzeiger Nümbrecht: Land zum Leben für den Rotmilan

Die Wanderausstellung zum deutschlandweiten Rotmilanprojekt Land zum Leben ist in der Biologischen Station Oberberg zu sehen, passend zur Rückkehr der Rotmilane aus den Überwinterungsgebieten.

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Besenderte Rotmilane wieder zurück im vorjährigen Brutgebiet

Zwei in der Nähe von Göttingen besenderte Rotmilane sind wieder im vorjährigen Brutgebiet angekommen und haben auf ihrem Zugweg umfangreiche Daten gesammelt.

Mehr über ihren Weg und die aktuelle Brutsituation können Sie hier nachlesen!

High Tech am Himmel - Jetzt kehren die Rotmilane mit Flugdaten aus ihren Winterquartieren zurück

Natur: High-Tech am Himmel – Jetzt kehren die Rotmilane mit Flugdaten aus ihren Winterquartieren zurück

Im Rahmen des Projekts Rotmilan – Land zum Leben wurde letztes Jahr ein männlicher Rotmilan aus Sachsen besendert, der nun spannende GPS-Daten von seiner Reise aus seinem Winterquartier mitbrachte. Die Datensätze geben Details über die Lebensraumnutzung der Vögel und dienen der praktischen Arbeit im Artenschutzprojekt.

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High-Tech am Himmel

Rotmilane aus Winterquartier zurück

Die Rotmilane in unseren Projektgebieten sind nun fast vollständig aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt und suchen Ihre angestammten Brutreviere auf. Einige Vögel wurden im letzten Jahr von unseren Experten mit federleichten, solarbetriebenen Loggern ausgestattet, die GPS Daten aufzeichnen und uns viel über die Lebensraumnutzung unserer Schützlinge verraten. So liefern sie Erkenntnisse, welche Landschaften von Rotmilanen besonders häufig angeflogen werden. Dieses Wissen erleichtert z. B. die Bestimmung von wertvollen Nahrungsflächen oder sensiblen Bereichen rund ums Nest und hilft dem Projekt Land zum Leben somit beim praktischen Artenschutz. Der Rotmilan ist ein Zugvogel, viele Vögel verbringen den Winter auf der Iberischen Halbinsel oder in Südfrankreich, wie das Männchen, das 2014 in Westsachsen mit einem Logger ausgestattet wurde. Sein Logger hat seit dem Herbst fast 25.000 Datensätze aufgenommen. Sie zeigen uns, dass der Milan ungewöhnlich spät, erst am 15.11 2014 aus dem Brutrevier abflog und zwei Wochen später nahe Tarbes in Südwestfrankreich ankam. Der späte Abflug hängt möglicherweise mit dem sehr guten Nahrungsangebot im vergangenen Herbst zusammen, der viele Rotmilane zum Ausharren in den Brutgebieten veranlasst hat. Dort verbrachte er den Winter bis Mitte Februar. Ende Februar kam er nach nur zehn Tagen Flug wieder im Brutgebiet in Sachsen an. Mittlerweile hat er sich wieder mit einem Weibchen zusammengefunden und kümmert sich um den Ausbau des Nestes.

Hoffen wir, dass die Brutsaison 2015 gut für die beiden startet. Nachwuchs sehen wir gern!

Rotmilan vor Windkraftanlage segelnd - © Christian Gelpke

Etappensieg für Rotmilan und Co: Abstandskriterien zu Windenergieanlagen vor Veröffentlichung

Das Fachmagazin „Der Falke“ berichtet in seiner April-Ausgabe, dass die neue Fassung der Empfehlungen der Staatlichen Vogelschutzwarten zu Abstandskriterien von Windenergieanlagen (Helgoländer Papier II) unmittelbar vor der Veröffentlichung steht. Der Freigabe des Papiers durch die Länderarbeitsgemeinschaft Naturschutz (LANA) der Landes-Umweltministerien war ein jahrelanges zähes Ringen vorausgegangen.

Die neue Empfehlungsliste legt Abstände fest, in denen um die Nester vieler besonders gefährdeter Vogelarten keine Windräder gebaut werden sollen. Für den vom Aussterben bedrohten Schreiadler sind dies 6000 Meter, für Seeadler und Schwarzstorch 3000 Meter. Während die Abstandsempfehlungen für viele Arten sogar zugunsten der Windstandorte abgesenkt wurden, empfehlen die Staatlichen Vogelschutzwarten für den Rotmilan einen Mindest-Abstand zwischen Windrädern und Nest von nun 1500 Metern gegenüber 1000 Metern in den bislang gültigen Vorgängerempfehlungen von 2007. Dies wird mit wissenschaftlichen Untersuchungen begründet, nach denen der Rotmilan besonders häufig Opfer von Kollisionen mit Windkraftanlagen wird. Hierzulande leben mehr als 50 Prozent aller Rotmilane, weshalb Deutschland sich international zu einer besonderen Verantwortung für den Erhalt der Art verpflichtet hat.

Mehr zur Veröffentlichung des neuen Helgoländer Papiers lesen sie hier

Landschaftspflegeverband Thüringen mit neuer Website

Unser Team in Thüringen hat eine neue Website. Sie erreichen den Landschaftspflegeverband Mittelthüringen unter www.lpv-mittelthueringen.com

Projektmitarbeiterin Jana Müller vom LPV Mittelthüringen mit einem Schwarzmilan

Projektmitarbeiterin Jana Müller vom LPV Mittelthüringen mit einem Schwarzmilan.

 

 

Sternberger Anzeiger: Rotmilan im Seenland gesucht

Anzeiger für Sternberg-Brüel-Warin: Rotmilan im Seenland gesucht

Der Rotmilan ist eigentlich ein Zugvogel und die meisten der in Deutschland brütenden Gabelweihen zieht im September und Oktober in Richtung Iberische Halbinsel und Südfrankreich. Jedoch wurden im Sternberger Endmoränengebiet in den letzten Jahren auch einige Vögel in den Wintermonaten entdeckt. Da sich die Daten jedoch auf nur wenige Zufallsbeobachtungen stützen, bittet der Landschaftspflegeverband Sternberger Endmoränengebiet Hobbyornithologen und interessierte Bürger im Raum Sternberg, Brüel und Warin, jede Sichtung von Rotmilanen per Email mitzuteilen.

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Neu: Artenhilfsprogramm für den Rotmilan in Sachsen-Anhalt

Von Experten aus dem Förderverein für Ökologie und Monitoring von Greifvogel- und Eulenarten mit Sitz in Halle, dem Museum Heineanum in Halberstadt und des Landesamtes für Umweltschutz (Staatliche Vogelschutzwarte Steckby) wurde ein Artenhilfsprogramm für den Rotmilan in Sachsen-Anhalt erarbeitet, das Anfang November auf der Jahresversammlung des Ornithologenverbandes Sachsen-Anhalt offiziell vorgestellt wurde. Die Veröffentlichung erfolgte in der Reihe Berichte des Landesamtes für Umweltschutz.

Zum Download geht es hier

Jungvögel Kopf verdrehen - © Robin Jähne

Tag des Rotmilans im Tiergarten Delitzsch

Der 17.12. ist der Tag des Rotmilans im Tiergarten Delitzsch in Nordwestsachsen.  Nicht nur gibt es die Wanderausstellung zu entdecken, auch findet dazu ein attraktives Abendprogramm  aus Film und Vorträgen statt, zu welchem wir Sie recht herzlich einladen wollen. Weitere Informationen unter:

www.tiergarten-delitzsch.de

www.lpv-nordwestsachsen.de


18:00 Vortrag
„Rotmilan – Land zum Leben“
(Peter Solluntsch, Landschaftspflegeverband Nordwestsachsen)


18:45 Vortrag zum Film
„Das Jahr des Rotmilans“
(Robin Jähne und Sarah Herbort, Naturfilmer aus Detmold)


20:00 Filmvorführung
„Das Jahr des Rotmilans – Lippes wilde Greife“ – gegen 21:00 Ende –


Der Eintritt für Vorträge und Film ist im Eintrittspreis des Tiergartens Delitzsch enthalten (Erwachsene 4€, Kinder 2€)

Ein Herbst voller Mäuse – Rotmilane bleiben ungewöhnlich lange in Deutschland.

Der Rotmilan ist eigentlich ein Zugvogel. Die überwiegende Mehrheit der in Deutschland brütenden Gabelweihen zieht in den Monaten September und Oktober Richtung Iberische Halbinsel und Südfrankreich.

Anders in diesem Jahr: „Etwa zwei- bis dreimal so viele Rotmilane halten sich – verglichen mit dem Vorjahr – derzeit noch bei uns auf“ sagt Christoph Grüneberg, Rotmilan-Experte beim Dachverband Deutscher Avifaunisten. Woher weiß er das? Es zeigt ein Vergleich der in der ersten Novemberhälfte über ornitho.de gemeldeten Beobachtungen. Auf www.ornitho.de melden Ornithologen über ganz Deutschland Ihre Beobachtungen. Diese erlaubt auch wissenschaftliche Auswertungen.

Warum bleiben die Rotmilane aktuell in Deutschland? Ein Grund hierfür könnte die derzeit ungewöhnlich milde Witterung sein. Da die Witterungsbedingungen im Herbst des vergangenen Jahres jedoch ähnlich mild waren, dürfte vor allem ein gutes Nahrungsangebot der Hauptgrund für die ungewöhnlich vielen Beobachtungen sein. Vielerorts sind die Dichten an Mäusen offenbar hoch, so dass der Tisch für viele Greifvögel reicht gedeckt ist.

Seit den 1950er Jahren wird beobachtet, dass einige Rotmilane nicht mehr nach Südwesteuropa ziehen, sondern in der Nähe des Brutgebiets bleiben und den Winter in Mitteleuropa verbringen. Hierzulande sind die Regionen um den Harz und das Thüringer Becken sowie der Südwesten Deutschlands als inzwischen traditionelle Überwinterungsgebiete bekannt. Um mehr über das Auftreten und die Verbreitung von Rotmilanen im Winter in Deutschland zu erfahren, melden Sie bitte alle Rotmilan-Beobachtungen bei ornitho.de